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Cavalleria russkicana

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Dass der Abend in Zürich auch musikalisch und gesanglich höchsten Genuss bietet, erschließt sich bereits nach den ersten Takten und Tönen. Die Philharmonia Zürich unter der Leitung von Stanislav Kochanovsky tut es Barrie Kosky gleich und befreit die Partitur von erstickender Elegie. Der junge Dirigent verpasst diesem Werk, das nicht selten in russischer Schwermut ertränkt wird, eine Frischzellenkur. Mit gutem Tempo und eindringlicher Dynamik geht er kurvenreich in die Zielgerade und lässt dabei immer wieder einzelne Instrumente transparent aufblitzen.

Das Publikum honoriert diesen nahezu orgiastischen Onegin am Opernhaus Zürich mit entsprechend großem Jubel und lang anhaltendem Applaus.